Informationen und Anmerkungen


Wahre Worte und das Unvermögen aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen

Der Spiegel berichtet über ein Interview der Berliner Zeitung mit dem NRW-Integrationsminister Armin Laschet, in dem dieser eingeräumt hat, dass die Weigerung der CDU, Deutschland als Einwanderungsland anzuerkennen und eine aktive Einwanderungspolitik zu betreiben, mitverantwortlich für die desolate Lage vieler Jugendlicher aus Migrantenfamilien ist. Auch wenn der Vorwurf nicht nur die CDU trifft, ist dieses Eingeständnis zu begrüssen. Denn wie Laschet zurecht ausführt, ist es nicht sinnvoll, den Jugendlichen die Verantwortung für die Zustände zuzuschieben. Vielmehr ist hier der Staat in der Pflicht, der den jungen Menschen eine Perspektive eröffnen muss.

In Bayern gehen die Uhren mal wieder anders. Dort hat Ministerpräsident Stoiber angekündigt, dass Kinder bei der Einschulung “ausreichend Deutsch können” müssen. Ist dies nicht der Fall, dann sollen sie zum Besuch einer Sprachlernklasse oder der Sonderschule verpflichtet werden. Wie mit einer solchen Trennung zur Integration beigetragen werden soll, bleibt ein Rätsel…


Dieser Eintrag wurde am Dienstag, den 4. April 2006 um 7:58 Uhr erstellt und ist in der Kategorie Bildungsrecht zu finden. Sie koennen die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie koennen einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.


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