Informationen und Anmerkungen


Fällt die 12-Jahres-Grenze im Hochschulbereich?

Wie die ZEIT aus dem BMBF erfahren haben will, gibt es im Ministerium endlich Pläne, die starre 12-Jahres-Grenze des § 57b HR für die Befristung von Arbeitsverträgen im Hochschulbereich aufzulockern. Zumindest soll Klarheit geschaffen werden, dass auch nach Ablauf der 12 Jahre eine Anschlussbeschäftigung möglich sein soll, wenn die Finanzierung aus Drittmitteln gesichert ist.

Das ist immerhin ein Anfang, da Wissenschaftlern, die es noch nicht auf einen Lehrstuhl geschafft haben, damit wieder eine Perspektive eröffnet wurde. Allerdings bleibt es bei prekären Beschäftigungsverhältnissen. Es liegt an den Hochschulen, unterhalb der Ebene der Professoren (wieder) unbefristete Stellen für qualifizierte Wissenschaftler zu schaffen.

Darüber hinaus muss man sich die Frage stellen, ob auch die Einnahmen aus Studiengebühren als “Drittmittel” zählen werden. Damit könnten Lehr-Stellen für qualifizierte Wissenschaftler geschaffen werden, um das Lehrangebot der Fakultäten auszuweiten und zu verbessern. Bisher besteht nämlich z.B. in NRW aber auch in anderen Ländern das Problem, dass die Hochschulen die zweckgebundenen Einnahmen kaum sinnvoll verwenden können.


Dieser Eintrag wurde am Donnerstag, den 13. Juli 2006 um 8:41 Uhr erstellt und ist in der Kategorie Arbeitsrecht, Staatsrecht zu finden. Sie koennen die Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie koennen einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.


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